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Wie alles begann


Der OV Nienberge N 46, der sich bei seiner Gründung am 23. Februar 1980 zum Ziel gesetzt hatte, ein technisch orientierter Ortsverband zu sein, begann abermals eine neue Aktion. Aufgrund einer Initiative von Armin (DF1QE), wurde am Freitag, dem 01. Juli 1994, das ARTOB-Projekt ins Leben gerufen.

Solche ARTOB-Missionen sind nicht ganz neu und haben eigentlich im Zeitalter der Satellitentechnik ihre Bedeutung verloren. Neu sind sie jedoch für den OV N 46, und das Besondere daran ist, daß mit mehrfachen Starts versucht werden soll, Schwebeflüge über einen längeren Zeitraum zu erreichen.

Armin hatte schon vorab mit den zuständigen Ämtern und Behörden Kontakt aufgenommen und unser Anliegen vorgetragen und dabei recht positive Auskünfte erhalten. Man war allgemein der Ansicht, daß sich im OV eine derartige Aktion durchführen lassen würde und genügend OMs zur Mitarbeit bereit wären. So wurde auf diesem Clubabend eine spezielle Arbeitsgruppe gebildet, in der folgende OMs mitwirken wollten:
Dirk (DD1QN), Kurt (DD3QQ), Armin (DF1QE), Fritz (DF9XE), Ralph (DG3YEI), Michael (DG5YCS), Wilhelm (DG5YGF), Manfred (DL2YDZ), Ludger (DL3YBO), Joachim (DL3YBQ), Oliver (DL9QJ), Markus (SWL).
Armin übernahm die Leitung der Arbeitsgruppe. Man traf sich zunächst 14-tägig, Donnerstags, um 20 Uhr im Clubheim. Michael (DG5YCS) schied später aus Zeitmangel aus.

Armin ließ keine Zeit verstreichen und wurde sofort weiter aktiv. Um sich über Ballonstarts zu informieren, hatte er am 04. Juli 1994 einen Termin beim Wetteramt in Essen, um dort den Aufstieg eines Wetterballons mitzuerleben, der ja einem ARTOB-Start sehr ähnlich ist. Er machte davon einen kurzen, aber interessanten Videofilm, den er zum 1. Arbeitstreffen der Arbeitsgruppe am Donnerstag, dem 07. Juli 1994 vorführen konnte.

Zur 2. ARTOB-Sitzung am 21. Juli 1994 waren nicht alle OMs anwesend, aber Dirk (DD1QN), Kurt (DD3QQ), Armin (DF1QE), Fritz (DF9XE), Ralph (DG3YEI), und zum ersten Mal nahmen auch Michael (DG5YCS), und Manfred (DL2YDZ) teil.
Armin hatte den Telemetriesender und den Fernsteuerempfänger für den 1. ARTOB-Versuch, dem "Spatz", schon hergestellt. Ludger, der nicht dabeisein konnte, war mit seinen Steuerungen für einen 1. Versuch aber auch schon sehr weit fortgeschritten. Manfred konnte zu flugrechtlichen Vorschriften wichtige Hinweise geben. Er will auch die Abwicklung der Genehmigungen übernehmen.

Michael soll das PC-Programm für den Microcontroller schreiben. Die Herstellung der Elektronik für den 1. (Leinen-) Start ist soweit, daß man ihn in etwa einem Monat durchführen kann.

Bei der 3. ARTOB-Sitzung am 04. August 1994 stellte Armin (DF1QE) seine fertigen elektronischen Bauteile vor. Es wurde über das weitere Vorgehen in dieser Aktion beraten und über die "Gewichtsprobleme" sowie über bestmögliche Empfangs- und Sendeantennen nachgedacht.
Teilnehmer: Dirk (DD1QN), Kurt (DD3QQ), Armin (DF1QE), Fritz (DF9XE), Ralph (DG3YEI), Michael (DG5YCS), Oliver (DL9QJ) und Markus (SWL).

Leider war Ludger (DL3YBO) verhindert, der aber wegen des Fortschritts seiner Gasventil-Steuerungen dringend benötigt wurde.

Zur 4. ARTOB-Sitzung am 11. August 1994 war der Reporter, Herr Sievert, von der WN anwesend und interessierte sich für unserer Projekt. Er machte einige Fotografien und setzte sich am folgenden Tag mit Armin in Verbindung, wegen der exakten Berichterstattung in den Details. Herr Schubert (Westfälische Nachrichten) faxte uns den Bericht vorab, damit er noch mal Korrektur gelesen werden konnte. In der Samstagsausgabe am 13. August 1994, erschien ein halbseitiger Artikel mit zwei Bildern. Er war sehr gut aufgemacht und gab den Sachverhalt exakt wieder.

Ludger (DL3YBO) führte an diesem Abend einen Teil des von ihm konstruierten Gasventils vor und zeigte eine Schaltung des geplanten Telemetriegebers.

(Text von Armin und Fritz Gräwe, DF1QE / DF9XE)


Weiter mit: 1. Testaktion am 28.08.1994 (Reichweitentest)

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Letzte Bearbeitung: 16.09.1997
Verantwortlich: © Oliver Welp, DL9QJ - dl9qj@amsat.org